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Ich freue mich auf den Tod

1. Erwarten sie von mir im Folgenden keine medizinischen Darlegungen über das Sterben, über den Zeitpunkt des Todes usw. Darüber ist schon so viel geschrieben worden und in der einschlägigen Literatur nachzulesen. Vieles ist Theorie, viele Darlegungen sind nicht nachzukontrollieren und fordern von uns mehr Glauben als die Worte des Evangeliums.

2. Was mag Joh. Seb. Bach bewogen haben im Text einer Kantate von der Lust des Sterbens zu sprechen? Dachte er an den Tod als Heimkehr zu Gott? Erwartete er vom Tod endlich die Befreiung von einem schweren Leid, das ihn noch am Ende seines Lebens befallen hat. War der Tod für ihn ein Fall in das Nichts, in Nacht und Finsternis? Glaubte er an den Anfang eines neuen Lebens in der Herrlichkeit Gottes, wie er in den Heiligen Schriften gelesen? Letzteres war für den tiefgläubigen Musiker der Quellgrund, aus dem das Bekenntnis heraussprudelte: Ich freue mich auf den Tod!

3. Nur wer solchen Glauben aufbringt, kann die Worte nachvollziehen, die wir in einem alten Kirchenlied singen: "Drum fahr ich hin mit Freuden" (GL Nr. 658,3).

4. Ich möchte hier auch nicht über Sterbebegleitung sprechen. Auch nicht über das, was in dem Sterbenden in den letzten Stunden seines irdischen Lebens vor sich geht. Auch darüber ist viel geschrieben worden. Es gibt die Deutsche "Hospizhilfe". Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Schwer­kranke und Sterbende auf ihrem letzten Stück des Weges körperlich und geistig zu begleiten. Sie ist also nicht Sterbehilfe, sondern Sterbebegleitung. Es gibt solche Initiativen in den verschiedensten Ländern. Die Deutschen Bischöfe haben "Die Woche für das Leben" vor sechs Jahren eingeführt. Sie stellt sich dar als eine Sammelbewegung derer, die "Ja" zum Leben sagen! Sie wurde zum er­sten Mal gemeinsam von der katholischen und evangelischen Kirche getragen.