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Wie werden die Toten auferweckt?

Nun könnte einer fragen: "Wie werden die Toten auferweckt, was für einen Leib werden sie haben? " Was für eine törichte Frage! Auch das, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du säst, hat noch nicht die Gestalt, die entstehen wird; es ist nur ein nacktes Samenkorn, zum Beispiel ein Weizenkorn oder ein anderes. Gott gibt ihm die Gestalt, die er vorgesehen hat, jedem Samen eine andere. Auch die Lebewesen haben nicht alle die gleiche Gestalt. Die Gestalt der Menschen ist anders als die der Haustiere, die Gestalt der Vögel anders als die der Fische. Auch gibt es Himmelskörper und irdische Körper. Die Schönheit der Himmelskörper ist anders als die der irdischen Körper. Der Glanz der Sonne ist anders als der Glanz des Mondes, anders als der Glanz der Sterne; denn die Gestirne unterscheiden sich durch ihren Glanz. So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich. Was gesät wird, ist armselig, was auferweckt wird, ist stark. Gesät wird ein irdischer Leib, auferweckt ein überirdischer Leib. Wenn es einen irdischen Leib gibt, gibt es auch einen überirdischen. (1Kor 15,35-41)

So kann der Apostel am Ende dieses Kapitels voll jubelnder Freude ausrufen: "Verschlungen ist der Tod vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?" ( 54-55). In seinem 2. Brief an die Gemeinde von Korinth hat er noch einmal zu diesem Problem der Auferstehung Stellung genommen und gibt die für ihn unumstößliche Antwort: "Denn wir wissen, daß der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sein Angesicht stellen wird (2 Kor 4,14).

Daß Paulus im Brief an die Römer die gleiche Antwort auf die Anfragen der römischen Christengemeinde gibt, zeigt folgendes Zitat: "Wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein" (Röm6, 4-5).

Hineingenommen in die Lebens- und Liebesgemeinschaft mit Gott durch Christus im Hl. Geist, erreichen wir unsere höchste Vollendung nach dem Tod. Das ist das Geheimnis und unvorstellbare Wunder des Todes.