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Die Epoche der Gottlosen

Krisen in Frankreich:

Die Muttergottes sagte in Ihrer Botschaft in La Salette: "Wehe den Bewohnern der Erde! Gott geht daran, seinen Zorn an Ihnen auszulassen und niemand wird es möglich sein den vielen vereinten Übeln zu entgegehen.

Die Menschheit steht am Vorabend schrecklicher Ereignisse. Man wird sich darauf gefasst machen müssen, dass eine eiserne Rute die Herrschaft führen wird, und dass der Kelch des Zornes Gottes wird geleert werden müssen. Gott wird der alten Schlange erlauben, Unfrieden hervorzurufen unter den Herrschenden und in den Klassen der Gesellschaft und in allen Familien. Die Menschen werden leibliche und seelische Qualen erleiden. Gott wird die Menschen sich selbst überlassen und diese Strafen werden nacheinander folgen, länger als 35 Jahre hindurch. Weil der christliche Glaube in Vergessenheit geraten wird, wird jeder einzelne sich selbst führen und höher sein wollen als seinesgleichen. Man wird die staatlichen und kirchlichen Machthaber zu beseitigen suchen. Jede Ordnung und Gerechtigkeit wird mit Füssen getreten werden; herrschen wird nur Mord, Hass, Neid, Zwietracht, Lüge und Verleumdung, ohne Liebe zum Vaterland und zur Familie. Die staatlichen Regierungen werden durchwegs vom Streben geleitet werden, alle religiösen Grundsätze zu beseitigen und auszurotten, damit an deren Stelle trete Materialismus (die Genusssucht), Atheismus (die Gottlosigkeit), Spiritismus und alle Arten von Lastern. Italien wird bestraft werden für dein Streben, das Joch des höchsten Herrn von sich abzuschütteln. Es wird zum Spielball des Krieges werden. Auf allen Seiten wird Blut fließen. Die Tempel werden geschlossen oder entweiht, die Priester und Ordensleute verjagt werden. Man wird sie totschlagen und sie werden eines grausamen Todes sterben. In Italien, Frankreich, Spanien und England wird Krieg ausbrechen und das Blut wird in Strömen auf der Straße fließen. Der Italiener wird mit dem Italiener, der Franzose mit dem Franzosen kämpfen. Hierauf wird ein allgemeiner Krieg entstehen, der fürchterlich sein wird.

Eine Zeitlang wird Gott weder Italiens noch Frankreichs gedenken, weil das Evangelium ganz in Vergessenheit geraten ist. Die bösen Menschen werden ihre ganze Wut auslassen; man wird sich erschlagen und gegenseitig morden bis in die Häuser hinein. Überall wird nur der Lärm der Waffen und Verwünschungen zu hören sein.“ [gegeben am 19.09.1846; 5, S.24/25]

In Frankreich werden heftige Krisen beginnen. Der baldige Beginn der tödlichen revolutionären Krise wird vier Wochen dauern, keinen Tag mehr, keinen Tag weniger. Ihre Ausbreitung wird ungeheuer sein. Die Zahl jener, die Mörder des Volkes genannt werden, ist unvorstellbar. Während dieser schrecklichen Stunde werden die Fremden, deren Wille von unberechenbarer Gewalt erfüllt ist, die Herren über Frankreich sein. Ihre Ohren werden bei der Nachricht über das fatale Geschehen nicht verschlossen sein. Während dieses ersten über ganz Frankreich sich erstreckenden Kampfes ist Freiheit für alles vorhanden. Es wird keine Gefangenen für Verbrechen mehr geben, die Freiheit wird vollständig sein im ganzen Land. [2, S.144]

Eine sehr kurze Pause wird auf den Beginn des Bösen, das vor allem im Zentrum und in der Umgebung vollständig herrscht, folgen. [2, S.144]

Die zweite heftige Krise wird beginnen. Frankreich wird überflutet werden bis zur Diözese, wo die Bretagne beginnt. Während dieser zweiten Epoche, werden sich die Männer, die an der Macht sind, nachdem sie das ganze Land blutigen kämpfen ausgesetzt haben, an einem stillen Ort versammeln und definitive, entscheidende Pläne schmieden. Sie werden nach einem Retter suchen, um ihn auf den Thron des Landes zu setzen. Diese zweite Epoche wird über einen Monat dauern. Ohne Ruhe noch Atempause wird sie bis zum 37. oder 45.Tag dauern. Diese zweite Epoche wird alles austilgen. Gerettet wird nur, wem Gott Schutz versprochen hat: die durch sein Wort genannten und durch seine unverdiente Güte behüteten Orte. Die Verfolgung wird, je weiter sie sich über das Land ausdehnt, viel Hilfe von Seiten der Mächte finden, die an das Land angrenzen, von allen, die denen ähnlich sind, die in Frankreich alles gnadenlos dem Feuer und Blut ausliefern. Die erste Epoche bedeutet die Ausbreitung des Bösen über die älteste Tochter der Kirche. Die zweite zeigt die überflutete Kirche und den Anfang des schrecklichen Kampfes in der Ewigen Stadt. Dieser Kampf in der Ewigen Stadt wird sich über fünf Monate hinziehen, ohne dass aber seine Folgen, traurig wie der Tod, schwerer werden. [2, S.144/145]

Herrschaft der Feinde Gottes:

Die Zeit ist kurz, bis die verdorbene Freiheit voll in diesem Land herrscht. Das ganze Volk wird in Todesahnungen erzittern. An vielen Orten, wo man in der Religion noch Unterricht erteilt, wird gegen dieses höllische Gesetz durch die Bevölkerung gekämpft. Für die Guten wird es schwierig sein, sich diesem Gesetz zu entziehen, soweit sie mit den Männern des Gesetzes zusammenzuarbeiten haben. Zwischen beiden Seiten wird sich ein schrecklicher Kampf ergeben. Die Männer des Gesetzes werden jede Gelegenheit benützen, um allen, die sich ihren Plänen entgegenstellen, noch schwerere Lasten aufzubürden. Das Gesetz wird keine Freiheit achten und will gegen alles, was heilig ist, wirken. Sobald ganz Frankreich unter dieser Herrschaft stehen wird, vergeht nur noch eine Woche bis zum Krieg gegen die Kirche und gegen das Volk. [2, S. 145-147]

Ich fasse die Dauer zusammen in drei Monate, bevor der große Schlag eintrifft und nenne es den blutigen Krieg. Diese drei Monate sind das Vorspiel vor dem großen Beginn, der das größte Unglück sein wird, das die Welt gekannt haben wird. Auf den Schultern des unglücklichen Volkes lasten wirkliche Gräuellasten, gegen die es sich nicht verteidigen kann. Es muss gehorchen. Nach kaum sechs oder neun Wochen dieser Herrschaft wird sich das Verbrechen über die kleinen wie die großen Häuser des Landes ausdehnen. Es wird keine religiösen Häuser in Frankreich mehr geben. Jedes wird unter dem Dache des Firmaments stehen. [2, S. 145-147]

Die Roten in Frankreich:

MARIA sagt: Frankreich verabredet sich mit den schändlichen Unruhestiftern, die sein edles und hochgemutes Herz ruiniert haben. Mit Ihnen steht es auf gegen meinen göttlichen Sohn, gegen die heiligsten Gesetze, gegen die Religion. Mit ihnen verpflichtet es sich, die Religion mit Füßen zu treten und eine andere Religion als die von Gott gegebene vorzuschreiben. Ihr werdet bald Unterschriften sehen, die sich gegen das Heiligste, gegen das Unverletzbare, richten. Ja, meine Kinder, diese Unterschriften werden meinen Sohn zum Entscheid zwingen. [2, S.148/149]

Der Herr sagt: Meine Kinder, die Regierung, die dem schuldbeladenen Frankreich Hilfe bringt, ist gottlos. Ihr alle, seine Freunde, die ihr rot bekleidet seid, bedenkt, dass meine Gerechtigkeit eure Leben vernichten kann in der Stunde, in der eure Pläne vollzogen werden. Sie haben die Absicht, meine Kinder, Mittel zu finden, um ganz Frankreich zu zerstören. Ihr Geist hat sich in rasender und überbrodelnder Wut gegen meinen Tempel und meine Diener aufgelehnt. Die Herrschaft der Gottlosen wird einige Zeit vor meiner Gerechtigkeit eintreffen. So wird es geschehen und es bleibt nichts mehr als zuzuschlagen. [2, S.149]

Die Messe der Gottlosen:

Dieses Wort wird an die Priester des Herrn gerichtet: Wir erweisen dir eine unverdiente Gnade. Wir erlauben dir noch, die verrückte Gewohnheit weiterzuführen, an welche die Frommen glauben und der sie beiwohnen. Wir geben dir die Erlaubnis, aber unter einer Bedingung. Wir werden dir dieses Ding noch erlauben, aber nicht in gewohnter Weise; außerhalb der Kirche, in der sich deine Frommen an deine Verrücktheiten gewohnt haben. Wir erlauben dir, sie zu feiern in allen Häusern und selbst unter dem Firmament. Die heutige Zeit schreibt dir die Art und Weise gesetzlich vor: Du bekleidest dich mit einem großen roten Mantel, und einer der Unsrigen hält neben dir eine große Fahne von der Farbe des Blutes deiner Adern. Etwas später werden wir mit dem Blut deiner Adern solch ähnliche Fahnen färben können. Wir geben die ein Stück Brot und einige Tropfen Wasser. Du machst damit das gleiche, das du tatest, als du noch Christus angehört hast. (Aber, sagt der Herr, sie fügen nicht bei: Wandlung und Kommunion). Du fährst fort mit deiner Betrügerei, wie früher. Ich sehe, dass während längerer Zeit jede heilige Messfeier untersagt ist. Die Kirchen werden zu Tierställen. Sie dienen als Vergnügungslokale, wo die Hölle zum Tanz erscheint, mit Gotteslästerungen als Gesang. Es wird keine Spur des heiligen Opfers und des Glaubens in der Öffentlichkeit übrig bleiben. Verwirrung wird allerorts herrschen. Das Volk ist zerstreut und stumm vor Schmerz und Gemetzel. Es wird schlimmer sein als je in einer anderen Epoche. Viele haben noch etwas Glauben, der aber nicht stark genug ist, um zu widerstehen, wenn sie erleben, was niemand sich vorstellen kann. [2, S. 138/139]