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9. Maria, Heil der Kranken

Ps 38:1-23 Die Klage eines Kranken

Ps 38:1 Ein Psalm Davids. Zum Weihrauchopfer.

Ps 38:2 Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn, und züchtige mich nicht in deinem Grimm! (s. 6,2)

Ps 38:3 Denn deine Pfeile haben mich getroffen, deine Hand lastet schwer auf mir.

Ps 38:4 Nichts blieb gesund an meinem Leib, weil du mir grollst, weil ich gesündigt, blieb an meinen Gliedern nichts heil.

Ps 38:5 Denn meine Sünden schlagen mir über dem Kopf zusammen, sie erdrücken mich wie eine schwere Last. (s. 40,13; Esra 9,6)

Ps 38:6 Mir schwären, mir eitern die Wunden wegen meiner Torheit.

Ps 38:7 Ich bin gekrümmt und tief gebeugt, den ganzen Tag geh' ich traurig einher.

Ps 38:8 Denn meine Lenden sind voller Brand, nichts blieb gesund an meinem Leib.

Ps 38:9 Kraftlos bin ich und ganz zerschlagen, ich schreie in der Qual meines Herzens.

Ps 38:10 All mein Sehnen, Herr, liegt offen vor dir, mein Seufzen ist dir nicht verborgen.

Ps 38:11 Mein Herz pocht heftig, mich hat die Kraft verlassen, geschwunden ist mir das Licht der Augen. (s. 31,10; Der sinnstörende Einschub «auch sie» in H, der nach «Licht der Augen» steht, bleibt wie in einigen G-Handschriften und S, unübersetzt.)

Ps 38:12 Freunde und Gefährten bleiben mir fern in meinem Unglück, und meine Nächsten meiden mich. (s. 31,12)

Ps 38:13 Die mir nach dem Leben trachten, legen mir Schlingen; / die mein Unheil suchen, planen Verderben, den ganzen Tag haben sie Arglist im Sinn. (s. 35,20)

Ps 38:14 Ich bin wie ein Tauber, der nicht hört, wie ein Stummer, der den Mund nicht auftut.

Ps 38:15 Ich bin wie einer, der nicht mehr hören kann, aus dessen Mund keine Entgegnung kommt.

Ps 38:16 Doch auf dich, Herr, harre ich; du wirst mich erhören, Herr, mein Gott.

Ps 38:17 Denn ich sage: Über mich sollen die sich nicht freuen, die gegen mich prahlen, wenn meine Füße straucheln. (s. 13,5; 35,19)

Ps 38:18 Ich bin dem Fallen nahe, mein Leid steht mir immer vor Augen.

Ps 38:19 Ja, ich bekenne meine Schuld, ich bin wegen meiner Sünde in Angst. (s. 32,5; 51,5; 2 Sam 12,13; Ijob 31,33; Spr 28,13; Hos 14,3; Jak 5,16)

Ps 38:21 Sie vergelten mir Gutes mit Bösem, sie sind mir feind; denn ich trachte nach dem Guten. (s. 35,12)

Ps 38:22 Herr, verlass mich nicht, bleib mir nicht fern, mein Gott! (s. (22-23) 22,12)

Ps 38:23 Eile mir zu Hilfe, Herr, du mein Heil!

Ps 41:1-14 Das Gebet eines Kranken und Verfolgten

Ps 41:1 Für den Chormeister. Ein Psalm Davids.

Ps 41:2 Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt; zur Zeit des Unheils wird der Herr ihn retten. (s. Spr 14,21; Mt 5,7)

Ps 41:3 Ihn wird der Herr behüten und am Leben erhalten. Man preist ihn glücklich im Land. Gib ihn nicht seinen gierigen Feinden preis!

Ps 41:4 Auf dem Krankenbett wird der Herr ihn stärken; seine Krankheit verwandelst du in Kraft.

Ps 41:5 Ich sagte: Herr, sei mir gnädig, heile mich; denn ich habe gegen dich gesündigt. (s. 6,3)

Ps 41:6 Meine Feinde reden böse über mich: «Wann stirbt er endlich, und wann vergeht sein Name?» s. 22,7f; 44,14f; 71,7; 89,51; 102,9; 109,25; 123,3f)

Ps 41:7 Besucht mich jemand, so kommen seine Worte aus falschem Herzen. Er häuft in sich Bosheit an, dann geht er hinaus und redet.

Ps 41:8 Im Hass gegen mich sind sich alle einig; sie tuscheln über mich und sinnen auf Unheil:

Ps 41:9 «Verderben hat sich über ihn ergossen; wer einmal daliegt, steht nicht mehr auf.»

Ps 41:10 Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, hat gegen mich geprahlt. (s. 31,12; Obd 7; Joh 13,18, Text korr.)

Ps 41:11 Du aber, Herr, sei mir gnädig; richte mich auf, damit ich ihnen vergelten kann.

Ps 41:12 Daran erkenne ich, dass du an mir Gefallen hast: wenn mein Feind nicht über mich triumphieren darf.

Ps 41:13 Weil ich aufrichtig bin, hältst du mich fest und stellst mich vor dein Antlitz für immer.

Ps 41:14 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, ja amen. (s. Neh 9,5)

Ps 52:1-11 Die Überheblichkeit des Bösen - das Vertrauen des Frommen

Ps 52:1 Für den Chormeister. Ein Weisheitslied Davids,

Ps 52:2 als der Edomiter Doëg zu Saul kam und ihm meldete: David ist in das Haus des Ahimelech gegangen. (s. 1 Sam 22,9f)

Ps 52:3 Was rühmst du dich deiner Bosheit, du Mann der Gewalt, was prahlst du allzeit vor dem Frommen? (s. Text korr. nach S; H erlaubt auch die Übersetzung: Was rühmst du dich, dass Gottes Huld allezeit (auf deiner Seite) ist.)

Ps 52:4 Du Ränkeschmied, du planst Verderben; deine Zunge gleicht einem scharfen Messer. (s. 59,8; (4-6) 12,3-5)

Ps 52:5 Du liebst das Böse mehr als das Gute und Lüge mehr als wahrhaftige Rede. (Sela, s. Jer 9,4; Joh 3,19f)

Ps 52:6 Du liebst lauter verderbliche Worte, du tückische Zunge.

Ps 52:7 Darum wird Gott dich verderben für immer, / dich packen und herausreißen aus deinem Zelt, dich entwurzeln aus dem Land der Lebenden. (Sela, s. 27,13; Ijob 18,14)

Ps 52:8 Gerechte werden es sehen und sich fürchten; sie werden über ihn lachen und sagen: (s. 58,11; 91,8; Ijob 22,19)

Ps 52:9 «Seht, das ist der Mann, der nicht zu Gott seine Zuflucht nahm; auf seinen großen Reichtum hat er sich verlassen und auf seinen Frevel gebaut.» (s. 49,7)

Ps 52:10 Ich aber bin im Haus Gottes wie ein grünender Ölbaum; auf Gottes Huld vertraue ich immer und ewig. (s. 92,13-16)

Ps 52:11 Ich danke dir, Herr, in Ewigkeit; denn du hast das alles vollbracht. Ich hoffe auf deinen Namen im Kreis der Frommen; denn du bist gütig. (s. 54,8)